Werner-Düttmann-Siedlung: Mieterhöhungen bis zum Anschlag
Weil die Sozialbindung ihrer Wohnung ausläuft, erhalten 180 Mietparteien in der Kreuzberger Werner-Düttmann-Siedlung Mieterhöhungsschreiben. Der Berliner Mieterverein prüft die Fälle.
Großer Schreck für die Bewohner von acht Häusern in der Werner-Düttmann-Siedlung in Kreuzberg. Ihre Vermieterin, die „aurag Hasenheide 33-38 Grundbesitz GmbH & Co. KG“, hatte allen 180 Mietparteien in der Hasenheide 33-38 und Graefestraße 47-49 Schreiben geschickt, in denen mitgeteilt wird, dass zum 31. Dezember 2023 die Bindungsfrist ihrer mit öffentlichen Mitteln gebauten Wohnungen ausläuft. Während der größere Teil der Siedlung mit 577 Wohneinheiten und drei Gewerbeeinheiten im Jahr 2021 von der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) erworben wurde, sind in den jetzt betroffenen Häusern nicht-städtische Immobilien-Investoren am Werk. Angekündigt wurde eine Mieterhöhung von 15 Prozent – das Maximum, das nach der geltenden Kappungsgrenze-Regelung erlaubt ist.
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